NACHHALTIGKEIT: VON DER VISION ZUR WIRKLICHKEIT

Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Die rasante Entwicklung unseres Lebens und die fortschreitende Vernetzung der Welt schaffen die Notwendigkeit für nachhaltiges wirtschaftliches und ökologisches Handeln, mehr denn je.

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Wir sehen großen Bedarf einer nachhaltigeren Lebensweise, bei der auch Teilhabe mehr denn je praktiziert wird. Vor allem gegenüber Denen, die ihre Heimat und ihre Umwelt dafür hergeben, dass wir auf gewisse Rohstoffe zugreifen können – selbstverständlich im Einklang mit der Natur. Am Ende des Tages ist es unser aller Planet mit seiner Vielseitigkeit und den Naturressourcen und ein pfleglicher Umgang mit diesen Ressourcen wird auch unser Leben, weit ab der Anbauländer, positiv beeinflussen.

Leider wird der Begriff der Nachhaltigkeit immer häufiger zweckentfremdet, als Marketing Maßnahme, um den Absatz der Waren anzutreiben und um den Konsumenten das Gefühl zu vermitteln, etwas Gutes mit Ihrem Einkauf getan zu haben. Dabei darf allerdings die wirkliche Bestimmung des Begriffs nicht verwässert werden und vor allem das Ziel des nachhaltigen Handelns nicht aus den Augen verloren werden! Uns ist es sehr wichtig, dass wir uns stetig an diese Maxime erinnern und dementsprechend unsere Vision weiter entwickeln, damit sie mit uns wächst und zur Wirklichkeit wird.

Betrachtet man den Begriff Nachhaltigkeit etwas genauer, dann ist es diese öffentlich zugängliche Definition, die unser Leitbild prägt:

Nachhaltigkeit ist ein Schlagwort im Rahmen von Konzepten, mit denen – in Verbindung vor allem auch mit ökologischen Aspekten – die Überwindung gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten, sowie eine stärkere Teilhabe aller Beteiligten an gesellschaftlichen Prozessen angestrebt wird.“

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Nachhaltige Entwicklung steht für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft. Sie ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen. Die Forderung, diese Entwicklung dauerhaft zu gestalten, gilt für alle Länder und deren Menschen.“ 

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Global Denken, Regional Handeln

Viele Rohstoffe kommen nicht in unseren Breiten vor, daher sind wir auf den Import angewiesen. Das stellt natürlich ein Problem dar, welches viel Aufwand nach sich zieht, da man auf seine globalen Partner vertrauen muss. Jeder kennt sie, die Skandale namhafter NGOs, wo Spendengelder zweckentfremdet werden und nicht zur Gänze dort ankommen, wo sie gebraucht werden und wofür sie geleistet wurden.

Wie Du vielleicht schon gesehen hast, schaffen wir eine Nachhaltigkeitsrücklage mit 10% unseres Nettoumsatzes, die wir gezielt für die Umsetzung nachhaltiger Interessen in den Anbauländern einsetzen werden. Wir sehen unsere globale Verantwortung in der Begehung der Unternehmen, die unsere Rohstoffe in kontrolliert biologischem Anbau herstellen. Vor Ort wird somit erhoben, was gut funktioniert und was verbessert werden kann. Uns ist es wichtig, dass die Menschen, welche an der Gewinnung der Rohstoffe unmittelbar beteiligt sind, verstehen, warum eine ökologisch wertvolle Kultivierung unserer Nutzpflanzen der Monokultur überlegen ist. Wir lehnen in diesem Zusammenhang auch die Schaffung großer Monokulturen strikt ab, bei denen nicht zuletzt aufgrund der Dichte an gleichartiger Bepflanzung, auch die Verwendung von Insekten- und Unkrautvernichtern eine große Rolle spielt. Auf den ökologischen Schaden, der durch Rodung entsteht, brauchen wir hier gar nicht weiter eingehen, dieser ist insbesondere bei der Kultivierung der Ölpalme (Elaeis guineensis) immens.

Die Tiroler Alpen sind im wahrsten Sinne des Wortes Quelle einer unserer wichtigsten Ressourcen, des Tiroler Bergquellwassers, aus dem die CREAMS OF THE STONE AGE regional und nachhaltig gefertigt werden.

Doch wie erreicht man dieses Umdenken? Aus unserer Sicht der Dinge ist es zunächst einmal wichtig, Einfluß auf die Bildung zu nehmen und den Kindern, also der heranwachsenden, neuen Generation, eine gute Bildung im Rahmen der vor Ort gegebenen Möglichkeiten zu gewährleisten. Weiterhin möchten wir ökonomisch insoweit mithelfen, dass wir uns ein Bild von den tatsächlichen Lebenskosten vor Ort bilden, um eine angemessene Entlohnung der Arbeiter sicherzustellen, im Optimalfall vertraglich geregelt. Aus unserer langjährigen Erfahrung von Reisen in Schwellenländer wissen wir, dass solche Strukturen in den meisten Fällen nicht gegeben sind und das die Kinder, statt zur Schule zu gehen, gezwungen sind, mitzuarbeiten. Das ist ein Teufelskreis, der die Entwicklung hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise stark einschränkt – ganz einfach weil zunächst einmal die Grundbedürfnisse abgesichert werden (müssen), bevor ökologisch und mit Weitblick gedacht wird. Wir würden es bei uns nicht anders halten, wenn wir in dieser Situation wären.

Sind die Rohstoffe einmal in Europa und liegen unserer Produktion vor, so setzen wir klar auf ein regionales Prinzip, welches vorsieht, dass alle Verarbeitungsschritte zum fertigen Produkt hier in Österreich stattfinden. Unser Hersteller fabriziert die Produkte dann, unter Verwendung besten Tiroler Quellwassers, direkt in den Ötztaler Alpen. Auch der Versand an den Endkunden wird lokal gelöst und nicht durch große, unpersönliche Logistik Dienstleister, wo eine ausreichende Bezahlung, sowie eine gute Behandlung der Arbeiter nicht garantiert ist. All das hat natürlich Auswirkungen auf unsere Preisgestaltung, mit deutlich höheren Kosten im Vergleich zu massentauglichen Produkten – das ist allein dadurch gegeben, wenn man auf Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau zurück greift. Kosten, die wir gerecht mit unseren Kunden teilen. Um die lokale Inklusion zu fördern, lassen wir unsere Pakete von der Lebenshilfe Tirol packen, der Versand erfolgt dann direkt von ihnen zu Dir mit der DPD als versichertes Paket. Die Laufzeiten sind hierdurch natürlich länger, als würdest Du bei einem großen Onlinehändler bestellen, bei dem die meiste Arbeit durch Roboter verrichtet wird, die an die Bestell EDV angegliedert sind und sofort nach Deiner Bestellung anfangen zu packen. Wir bitten um Dein Verständnis und gehen davon aus, dass es in Deinem Interesse ist, denn sonst wärest Du vermutlich gar nicht hier auf unserer Website.

Von der Vision zur Wirklichkeit

Unsere Zielsetzung ist Dir nun bekannt. Doch wirst Du Dich vermutlich immer noch fragen, wie wir von CREAMS OF THE STONE AGE das anstellen wollen. Wir sind der Auffassung, dass Du unsere Produkte mögen wirst und wir uns in Europa recht zügig verbreiten werden. Natürlich sind wir darauf angewiesen, dass Du uns dabei hilfst und Deine Meinung über unsere Produkte, wenn sie Dir zusagen, verbreitest. Das ist die Grundlage dafür, dass wir mit der Nachhaltigkeitsrücklage ausreichend Mittel zur Verfügung haben werden, um unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Eine intakte Natur ist die Lebensgrundlage aller Menschen und in diesem Punkt sitzen wir Völker dieser Erde alle im gleichen Boot. Daher fordert CREAMS OF THE STONE AGE, den Raubbau zu stoppen und nicht noch mehr Regenwaldflächen zu opfern, um auf diese Weise Rohstoffe für unseren Konsum herzustellen.

Kommendes Jahr sind wir erstmals in Südamerika unterwegs, um uns einen Wunschpartner genauer anzusehen. Wir werden euch darüber berichten! Dort wird ein spezieller Rohstoff durch die indigene Bevölkerung im Amazonas angebaut, an den man nicht so einfach herankommt und die Gewinnung ist nur mit strenger, staatlicher Ausnahmegenehmigung möglich – selbstverständlich ohne Rodung des Regenwalds und nur im Einklang mit der Natur aus Wildkultur. Genau solche Projekte sind es, die wir fördern möchten, solange wir noch ein überschaubares Kapital zur Verfügung haben. Stellt sich Wachstum ein, so werden wir uns größeren Aufgaben annehmen. Soweit so gut, dieses Projekt verfolgen wir in jedem Fall, weitere Projekte und die Entstehung dieser, hängen von der Entwicklung unserer Marke ab.

Denkbar ist für uns zunächst der Aufbau und die Förderung einer gezielten Region, aus der wir dann im Umkehrschluss unsere Rohstoffe beziehen und über eine ausgewogene Preisgestaltung die Interessen der Menschen vor Ort sicherstellen. Den oben beschriebenen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen und die Grundbedürfnisse gilt es sicherzustellen – hier sehen wir zunächst unsere grundlegendste Aufgabe, um Vertrauen zu bilden. Erst damit wird sich bei den Menschen die Bereitschaft entwickeln, sich auf nachhaltige Gedankenexperimente einzulassen, um diese dann in den Alltag zu übernehmen, wenn sie sich bewährt haben.

Selbstverständlich bilden wir mit unserer nachhaltigen Tätigkeit nur einen kleinen Teil der gesamten Thematik ab, wirtschaftliches Handeln mit nachhaltigem Handeln zu verknüpfen, um einen Beitrag zu mehr Teilhabe und dadurch zu einer größeren Bereitschaft für Naturschutz zu erwirken. Das Thema ist sehr viel komplexer und schwer zu steuern – allerdings im heutigen Kontext der Globalisierung wichtiger als jemals zuvor. Insbesondere wenn sich große, gewachsene Strukturen darum bemühen, nachhaltig zu agieren, ist oft zu beobachten, dass die Auslegung der Nachhaltigkeit in der Wirtschaft erfolgt – nicht notwendigerweise zum Wohle der Weltbevölkerung und der Umwelt. Zudem haben diese großen Strukturen, aufgrund ihrer Größe, von Dienstwegen und unterschiedlichster interner Interessen, Meinungen und Vorstellungen, ein wesentlich ausgeprägteres Trägheitsmoment, um diese positiven Ziele effektiv umzusetzen.

Das Thema Nachhaltigkeit ist so unendlich wie das Wasser unserer Erde und möchte man ihm gerecht werden, bedarf es einer ausgesprochenen Dynamik und Flexibilität, in Verbindung mit unternehmerischer Unermüdlichkeit.

Hier sehen wir unseren entscheidenden Vorteil. Unser Unternehmen ist jung und dynamisch und wir können sehr pragmatisch entscheiden, da wir keine großen Verwaltungsstrukturen zu überwinden haben. Dadurch halten wir natürlich auch die Kosten gering, die anfallen, bis eine Nachhaltigkeitsrücklage dort angekommen ist, wo sie hin soll – in die Regionen der Anbauländer unserer Rohstoffe, um gezielt Menschen und Natur zu unterstützen, für wirtschaftliches Handeln ohne Chemie, fair und für eine optimale Qualität der erhaltenen Rohstoffe.

Soweit zum Ausblick, wie wir unsere Vision in die Wirklichkeit umsetzen möchten. Wir werden diesem wichtigen Thema weitere Beiträge widmen, in denen wir Dir dann gerne auch coole Produkte und Umsetzungen im Sinne einer nachhaltigeren Lebensweise vorstellen werden!

Am Montag, den 06. November 2017 sind wir live um 20:00h im Radio Freirad zum Thema Nachhaltigkeit zu hören. Schalte rein und bilde Dir Deine Meinung! Dafür musst Du im Menü nach dem Link nur auf den Punkt STREAM klicken.

Quellen: BMLFUW Österreich, Youtube Kanal Mut zur Nachhaltigkeit des Österreichischen Umweltbundesamts, Google (Suchbegriff Nachhaltigkeit)

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